Spätestens in April ist es Zeit, den Klosterkräutergarten anzulegen. Die häufig aus mediterranen Ländern stammenden Heilpflanzen fühlen sich an einem sonnigen, geschützten Standort am wohlsten, man sollte ihnen daher mit Bedacht wählen. Wer mehr als zwei Quadratmeter Platz zur Verfügung hat, kann überlegen, in welcher Form Wege angelegt werden sollen und ob ein kleiner Brunnen das Zentrum des Gartens bilden kann. Wasser als Mittelpunkt des Gartens hat eine lange Tradition. Den betenden Mönchen war es Inspiration und Quelle meditativer Stille zugleich. Bei der Anlage der Beete ist guter, tiefgründiger Boden wichtig. Man hebt ihn je nach Bodenbeschaffenheit etwa einen halben Meter tief aus und füllt gute Erde auf.
Bei schweren Böden ist es ratsam, etwas Kies oder Sand beizumischen, damit der Boden durchlässig bleibt. Schon vorhandene Beete werden im April aufgelockert und eine Schicht Kompost wird eigearbeitet. Einige Kräuter kann man schon im April unkompliziert direkt ins Freiland setzen. Man kann in einer guten Gärtnerei junge Pflanzen kaufen, es ist wichtig auf Arzneimittelqualität zu achten. (die Pflanzen erst nach den Eisheiligen setzen.)
Kaufen sie junge Pflanzen mit kräftigem Laub. Der Wurzelballen sollte sich gut aus dem Topf lösen lassen. Wählen sie im Zweifelsfall lieber kleinere Pflanzen.